Petra Brunner-Lesner
Psychotherapie

Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision für Personzentrierte Psychotherapie in freier Praxis.

Mit meinen 2 Kindern und meinem Mann lebe ich seit über 20 Jahren in Himberg.
Ausgleich und viel Freude finde ich in der Natur bei langen Spaziergängen, beim Lesen von Büchern, Musik hören und tanzen.

Ich freue mich, mit Ihnen zu arbeiten!

Wie ich Ihnen helfen kann:

Unverbindliches Erstgespräch

Sie haben bei mir die Möglichkeit, ein unverbindliches Erstgespräch zu führen.
Das Erstgespräch dient dem Kennenlernen und wir besprechen Ihre persönliche Situation, Ihr Anliegen, die Rahmenbedingungen und Arbeitsweise.

Freiraum für Ihre Entwicklung

Gemeinsam explorieren und verdeutlichen wir Erlebens- und Verhaltensmuster aus dem lebensgeschichtlichen
Kontext und es entsteht Freiraum für die Entwicklung und Aktualisierung neuer Tendenzen.

Absolute Verschwiegenheit

Als Psychotherapeutin unterliege ich der absoluten Verschwiegenheit und alles, was in der Therapie besprochen wird, bleibt unter uns.
Für eine gelingende therapeutische Beziehung ist mir eine vertrauensvolle Atmosphäre sehr wichtig. Echtheit, Natürlichkeit und Ehrlichkeit sollen Sie ermutigen, neue Erfahrungen zu machen und eigene Lösungen zu finden.

Personzentrierte Psychotherapie

Als personzentrierte Psychotherapeutin ist es mir sehr wichtig, Sie in einer einfühlsamen, authentischen und wertschätzenden Haltung
durch schwierige Lebensphasen und Krisensituationen zu begleiten.

Methode

Gesprächspsychotherapie

Die Personzentrierte Psychotherapie ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannte Psychotherapierichtung und ist auch unter dem Namen Klientenzentrierte Psychotherapie beziehungsweise als Gesprächspsychotherapie bekannt. Sie ist eine humanistische Psychotherapieeinrichtung und geht auf den amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers (1902-1987) zurück.

Konstruktives Gestalten

Charakteristisch für die Personzentrierte Psychotherapie ist die Überzeugung, dass der Mensch über ein ihm innewohnendes Potential zur Persönlichkeitsentwicklung und konstruktiven Gestaltung seines Lebens verfügt, der Mensch wird also als „Experte“ für sein eigenes Erleben gesehen.

Die professionelle Hilfe

Die professionelle Hilfe durch personzentrierte PsychotherapeutInnen wird in einem Klima von Freiheit und Offenheit angeboten und durch Grundhaltungen begünstigt, die von bedingungsloser Wertschätzung, Einfühlung und Echtheit getragen sind. So kann die persönliche Entwicklung der Person fördernd begleitet werden.

Der psychische Wachstumsprozess, der sich in und durch die Beziehungen zur Mitwelt vollzieht, ermöglicht es, mehr Vertrauen zu sich selbst zu gewinnen und sich zunehmend eigenverantwortlich entscheiden zu können.

Personzentrierte Psychotherapie findet in Form von Einzeltherapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie als Paar-, Familien- und Gruppentherapie statt.

"Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst."

Mahatma Gandhi

carl_rogers

„Eine Therapie die es dem Einzelnen ermöglicht, vollständiger und tiefer er selbst zu sein, bewirkt dadurch, dass der Einzelne auch eine größere Befriedigung in realistischen Familienbeziehungen findet, die wiederum auf das gleiche Ziel hinwirken, nämlich jedes Mitglied der Familie im Prozess der Entdeckung und der Entfaltung seines Selbst zu fördern.“

Carl Rogers

"Die einzige Person, die gebildet ist, ist diejenige, die gelernt hat, wie man lernt und wie man sich verändert."

Carl Rogers

Ausbildung

1981 bis 1986
Handelsakademie Wien

2013 bis 2014
Propädeutikum, VRP Wien

2013 bis 2014
Ausbildung zur Tanzpädagogin

2015
Psychodramatische Rollenspielleitung und Coaching, ÖAGG Wien

2015 bis 2018
Fachspezifikum (Masterstudium) der Personzentrierten Psychotherapie, Donauuniversität Krems – ÖGWG

2016
Ausbildung in Traumatherapie, PITT Wien

Berufliche Erfahrung

09/1986 bis 10/1986
Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten, Wien

11/1986 bis 02/1992
Österreichische Botschaft, Moskau

03/1992 bis 12/1994
ETEC GmbH und RWE Energie AG, Deutschland

03/1995 bis 11/1999
Kellogg Österreich GmbH, Wien

12/1999 bis 12/2001
Austria Tabak AG, Wien

01/2002 bis 12/2004
Red Bull GmbH, Wien

01/2006
Baumeister Hubert Brunner GmbH, Himberg

2013 bis 2015
Praktika in verschiedenen Institutionen wie Psychosomatische Klinik in Eggenburg, Landespensionistenheim Perchtoldsdorf, Psychosomatische Abteilung des Landesklinikums Baden, AKH Wien, Kinder- und Jugendpsychatrie Hinterbrühl

2016
Co-Therapeutin bei einer Fit2Work-Jahresgruppe, Depression/Burnout in der Psychotherapeutischen Praxis Ina Huppmann in 1010 Wien

2017
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision für Personzentrierte Psychotherapie in freier Praxis

ab 03/2017
Psychiatrische Reha, Sonnenpark Neusiedlersee, Rust

„Wenn ein anderer Mensch da ist, dann ist alles verändert.“

Eugene T. Gendlin

Angebot

Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind:

Angst und spezifische Phobien

Angst:
Das wesentliche Kennzeichen von Angst sind wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind.

Phobie:
Angst wird ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte Situationen oder Objekte hervorgerufen (z.B. Agoraphobie).  Diese Situationen oder Objekte werden charakteristischerweise gemieden oder voller Angst ertragen.

Depressionen

Bei einer Depression treten folgende typische Symptome auf:

gedrückte Stimmung
Interesssensverlust, Freudlosigkeit
Verminderung des Antriebes, erhöhte Ermüdbarkeit
Verminderte  Konzentration und Aufmerksamkeit
Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
–  Schlafstörungen und verminderter Appetit.

Psychosomatische Beschwerden

Charakteristisch sind multiple, wiederholt  auftretende körperliche Symptome, die meist bereits seit einigen Jahren bestehen. Die KlientInnen haben oft eine lange und komplizierte Anamnese hinter sich, mit vielen negativen Untersuchungen und vielen negativen Erfahrungen, weil oft der Eindruck entsteht, dass sie mit ihren Schmerzen nicht ernst genommen werden.

Zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden gehören gastrointestinale Beschwerden (Schmerz, Aufstoßen, Rumination, Erbrechen, Übelkeit etc.) und abnorme Hautempfindungen (wie Jucken, Brennen, Prickeln, Taubheitsgefühl, Wundsein etc.) und Ausschlag. Auch sexuelle und menstruelle Störungen sind häufig.

Posttraumatische Belastungsstörung

Diese entsteht als eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes (kurz oder langanhaltend), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.

Typische Merkmale sind das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder in Träumen, vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühls von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit und Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen.

Essstörungen

Anorexia nervosa:
Ist durch einen absichtlich herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert. Hauptmerkmal der Magersucht ist, dass Diät- und Ernährungsfragen zum Brennpunkt des Lebens werden. Ein Dauerfasten bewirkt extreme körperliche und verhaltensbezogene Veränderungen.

Bulimia nervosa:
Ist durch wiederholte Anfälle von Heißhunger (Essattacken) und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichtes charakterisiert. Dies veranlasst die Person, mit extremen Maßnahmen den dickmachenden Effekt der zugeführten Nahrung zu mildern. Es stellt sich ein schädliches Verhaltensmuster von Heißhunger und Erbrechen ein.

Esssucht (binge eating disorder):
Darunter versteht man übermäßiges Essen, das eine Reaktion auf belastende Ereignisse darstellt und zu Übergewicht geführt hat. Es liegt meist ein gestörte Vorstellung vom Satt-sein vor und es stellt sich erst dann ein Sättigungsgefühl ein, wenn alles aufgegessen ist.

Stress & Burnout

Stress:
Stresssituationen werden unterteilt in:
– Alltagsstress
– Mehrstündige Stressbelastungen
– Längerdauernde Stressbelastungen.

Die Stressoren können in der Person oder außerhalb liegen.

Burnout:
Burnoutsymptome auf körperlicher Ebene können sein: Kopfschmerzen, Herzrasen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Tinnitus, Schlafstörungen usw.

Zur diagnostischen Selbsteinschätzung nachfolgend eine Darstellung des Burnoutzyklus:
1. Der Zwang sich zu beweisen (Wunsch erfolgreich zu sein, Verbissenheit, Zwang).
2. Verstärkter Einsatz (Sorgfalt, Perfektionismus und Engagement zwanghaft).
3. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse (Aufmerksamkeit nur noch auf Arbeit gerichtet).
4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen (Beginn des inneren Rückzugs).
5. Umdeutung von Werten (Desorientierung, gestörter Zeitbegriff, Belastung extrem hoch).
6. Verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Probleme.
7. Rückzug (Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit nehmen überhand).
8. Beobachtbare Verhaltensänderungen (verstärkter Rückzug).
9. Depersonalisation/Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit
10. Innere Leere (Entstehung von Phobien und Panikattacken, Gefühl nutzlos, ausgezehrt, erledigt zu sein).
11. Depression (alles ist einem egal, Leben scheint sinnlos, hoffnungslos, freudlos; Verzweiflung, Selbsthass).
12. Völlige Burnout- Erschöpfung (geistige, emotionale und körperliche Erschöpfung lebensgefährlich)!

Trauma

Ausmaß und Ausformung der Folgeerscheinungen nach traumatischen Ereignissen sind abhängig von der Art, den Umständen und der Dauer der traumatischen Einwirkung. Zu beobachtende Merkmale sind misstrauische Haltung der Welt gegenüber, sozialer Rückzug, Gefühle der Leere und Hoffnungslosigkeit, Entfremdung.

Krisenintervention

Akute Krisen werden ausgelöst durch belastende innere und äußere Erfahrungen, die plötzlich auftreten können und auf die nicht angemessen reagiert werden kann. Sie durchbrechen die Kontinuität des Erlebens und tragen den Charakter von großer Gefahr und existenziell erlebter Überforderung in sich.

Ich biete sowohl Einzel- als auch Gruppentherapie an.

„Ihr Körper weiß, in welche Richtung er gehen muss, ebenso, wie Sie wissen, auf welche Seite man ein schief hängendes Bild gerade rücken muss. Sobald das Bild so schief hängt, dass Sie es bemerken, ist es absolut ausgeschlossen, dass Sie das Bild noch schiefer hängen und das für gerade halten. Der Sinn für etwas, das falsch ist, bringt mit sich untrennbar einen Sinn für die Richtung, in der das Gute liegt.“

Eugene T. Gendlin

Kontakt

Petra Brunner-Lesner
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
2325 Himberg, Hintere Ortsstraße 82

Tel.: +43 (0) 664 125 38 52, Mail: petra@brunnerpsychotherapie.at

Zu Beginn der Psychotherapie steht meist der telefonische Erstkontakt.
Sollte ich nicht gleich telefonisch erreichbar sein, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf meiner Sprachbox oder verwenden Sie das nachfolgende Formular:

Senden Sie mir Ihre Nachricht!

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit dem Autobus der ÖBB:
Von Reumannplatz nach Himberg, Fahrzeit ca. 15 Minuten bis Himberg Busbahnhof, dann zu Fuß ca. 1 Minute

Mit der Schnellbahn:
Von Wien Hauptbahnhof bis Bahnhof Himberg, Fahrzeit ca. 15 Minuten, dann zu Fuß ca. 5 Minuten

Impressum

Für den Inhalt verantwortlich:
Petra Brunner – Lesner, Psychotherapeutin i.A.u.S., 2325 Himberg, Hintere Ortsstraße 82.
Tel.: 0664 125 38 52
Fotos: Praxmedia, Depositphotos.com, Webdesign: https://www.praxmedia.at

"Manchmal sind es die kleinen Entscheidungen, die Dein Leben für immer verändern können."

Keri Russell